Stationen meines Lebens

Limburg
Hoch oben oberhalb der malerischen Bischofsstadt Limburg habe ich am 9.9.66 das Licht der Welt erblickt.

Koblenz
Meine ersten Gehversuche machte ich im tiefen Taunus, in Bad Schwalbach. Kurz nach der Einschulung ging es dann nach Koblenz, wo ich den Rest der Schulzeit verbracht habe.

Schottland
Zwischen Abitur und Studienbeginn bildete eine 40-tägige Wanderung durch die einsamen Highlands von Schottland eine unvergesslich gewordene Erfahrung.

Trier - Newcastle/England
Die drei ersten Semester im Studium der katholischen Theologie verbrachte ich im Priesterseminar zu Trier und im Ushaw-College in Durham, Nordengland.

Schönstatt
Von 1988 bis 1990 folgte das Noviziat bei den Schönstatt-Patres auf Berg Sion in Vallendar mit dem üblichen Einschub eines 6-monatigen Sozialpraktikums, das mich in eine Fastenklinik nach Volkertshausen am Bodensee führte.

Münster
Von 1990 bis 1996 studierte ich weiter in Münster, Westfalen. Höchst erfahrungsreiche Einschübe ins normale Studium waren das einjährige Pastoralpraktikum in einer Pfarrei in Böbingen, bei Schwäbisch-Gmünd, Diözese Rottenburg-Stuttgart und ein 7-monatiges Außenstudium in Pune/Indien, wo ich auch die Diplomarbeit zur Frage eines christlichen Yoga-Weges geschrieben habe.

Tauberbischofsheim

Das Diakonat führte mich für ein Jahr nach Tauberbischofsheim im lieblichen Taubertal, gefolgt von Priesterweihe und Kaplanszeit in der Seelsorgeeinheit Karlsruhe Durlach / Aue / Stupferich und Bergwald.


Gries
Für 6 Monate absolvierte ich im Rahmen der Hausgemeinschaft des Exerzitienhauses von Pater Franz Jalics in Gries, bei Kronach, eine Spezialausbildung für Exerzitienleitung und Geistliche Begleitung.

Freiburg
Seit 2000 arbeite ich als Geistlicher Begleiter in der Schönstatt-Mannesjugend in der Erzdiözese Freiburg.
Geistliche Begleitung und Exerzitien sind ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit sowohl im Bereich der Jugend als auch in der Erwachsenenbildung.
Seit 2005 bin ich als Rektor verantwortlich für die Filiale der Schönstatt-Patres in Stuttgart.

Stuttgart
Im September 2011 habe ich meine Tätigkeit als Jugendseelsorger beendet, um den Bereich Exerzitien und Geistliche Begleitung weiter ausbauen zu können.

Santiago
Der längste Fußweg, den ich von Stuttgart aus angetreten bin, führte mich im Jahr 2012 in 104 Tagen von der Haustüre in Stuttgart durch den schönen Schwarzwald über den Jakobsweg vorbei an Straßburg, TaizĂ©, LePuy, Saint-Jean-Pied-de-Port, Roncesvalles bis nach Santiago. Man mag es vielleicht kaum glauben, aber am Ende der 2600 km stand bei mir tatsächlich die Lust, auch den Rückweg zu Fuß zurückzulegen. Doch wegen gewisser Termine konnte ich mir keine weiteren 4 Monate Zeit nehmen und flog stattdessen in ca. 4 Stunden zurück. Doch mich begleitet seitdem der Satz: "Und ich bleibe Pilger!" Nie fertig zu sein, sondern unterwegs zu bleiben ist für mich ein Zeichen von Lebendigkeit.

Berg Sion
Im Januar 2013 bin ich umgezogen auf den Berg Sion in Schönstatt bei Koblenz.
Verbunden mit diesem Umzug ist neben der Weiterführung der Exerzitienkurse die Übernahme der Aufgabe des Sozius im Noviziat der Schönstatt-Patres. Schwerpunkt dieser Aufgabe ist die geistliche Begleitung der 8 Novizen, Durchführung von prozessorientierten Schulungseinheiten, 10-tägige kontemplative Exerzitien und ein Jahr später die 30-tägigen ignatianisch-biblischen Exerzitien. Im Herbst 2014 übernehme ich überraschenderweise dann auch die Gesamtleitung des Noviziates, nachdem der bisherige Novizenmeister diese Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste. Im September 2015 schließlich ist das zweijährige Noviziat glücklich beendet und ich kann mich wieder ganz der Exerzitienpastoral widmen. Trotz
gewisser Anzeichen von Erschöpfung bin ich dankbar, dass ich den Berufungsweg dieser jungen Mitbrüder auf einer sehr entscheidenden Wegstrecke habe begleiten dürfen. Das große Vertrauen, das mir geschenkt wurde, hat mich immer wieder tief bewegt.